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Polieren

Oft sind es nicht Rostschäden oder tiefe Kratzer, die eine Aufbereitung durch den Fachmann erfordern, sondern die im Laufe der "Pflegejahre" aufgebaute Oxydschicht auf der Lackierung.

 

Ein klebriger, schmieriger Film von allerlei Wachsen, Silikonpolituren, unterbrochen von Ablagerungen aus Abgasen, Baumharzen, Staub und saurem Regen.

 

Irgendwann ist dann einfach kein Glanz mehr zu erreichen- der ganze Schmodder muß runter, und zwar mit fachkundiger Autorität.

 

 

Polieren heißt somit auch wirklich "abtragen". Mit Wachsen und Teflon-Wundermitteln hat das nichts zu tun.

 

Erst nach der gründlichen Entfernung aller Ablagerungen werden die Mikroporen der Lackierung freigelegt.

 

Diese, und nur diese gilt es dann möglichst langanhaltend und beständig zu versiegeln.

 

Die Lackierung dieses Ford A Roadsters von 1930 wurde 1981 fachgerecht erneuert. Im Januar 2003 konnten wir dieses Fahrzeug ohne Einsatz von Spritzpistolen ausstellungsreif aufarbeiten.


Die genaue Prüfung der Lackdicke, der Pigmentdeckkraft und der Stabilität der Bindemittel sind unbedingt nötige Vorarbeit für die richtige Behandlung.


Die schnellaufende Poliermaschine kann bei leichter Unachtsamkeit großen Schaden anrichten und gehört nur in professionell geschulte und erfahrene Hände.